Liebe Grüße aus
Melbourne, Victoria, Australien
Winter schleicht sich an...
In Melbourne ist es richtig kalt. Oft regnet es und zwischen den Hochhäusern in der Stadtmitte pfeift ein kalter Wind. Das Hostel ist düster und als ich am ersten Tag Wäsche waschen wollte war nur eine Waschmaschine verfügbar. Am zweiten Tag habe ich mich richtig erkältet und habe meine Woche hier dadurch langsam angehen lassen.
Hosier Lane und AC/DC Lane sind für ihr ständig wechselndes Graffiti bekannt. Wer hier Fotos vom Graffiti machen möchte muss entweder früh aufstehen oder die kleinen Sträßchen im Regen besuchen.
Federation Square...
Federation Square ist nicht nur ein shopping center mit kleinen cafes und restaurants. Hier finden auch regelmäßig die verschiedensten events statt.
Queen Victoria Market...
Auf diesem Markt findet man Alles. Dieser Überdachte Markt besteht aus zwei riesigen Verkaufshallen. Fleisch, Fisch und Milchprodukte findet man in der einen Halle. Gemüse, Nüsse, Kleidung, Accessoires, Deko, Kunst, Leckereien aus verschiedenen Ländern, Musik und sogar einen Trommelworkshop und vieles mehr in der Anderen Halle. Hier kann man gut einen ganzen Tag verbringen, wenn einen die Menschenmassen nicht stören. Bekannt ist der Markt für seine Amerikanischen Doughnuts, für uns sind das Berliner. Ich habe eine gute halbe Stunde für diese Leckerei an einem kleinen Büdchen angestanden.
Melbourne ist für gutes Essen bekannt...
Hier in Melbourne findet man an jeder Ecke gutes Essen, ob Asiatisch, Pizza, Fisch and Chips oder Bäckerei. Die kleine Bäckerei Lune ist für ihre Handgemachten Croissants nicht nur bei den Touristen Berühmt. Eine Stunde habe ich an einem ganz normalen Wochentag, außerhalb der Ferien und Feiertage angestanden. Das lange warten hat sich aber gelohnt.
Endlich mal Sonne...
Am einen der zwei Sonnigen Tage hier habe ich einen Schönen Spaziergang gemacht. Der Yarra River fließt direkt durch Melbourne. Schöne Parks sind nie weit entfernt.
Melbourne hat auch Strände...Die Brighton Bathing Boxes sind eine bekannte Melbourner Sehenswürdigkeit. Früher wurden sie von Pferden ins Wasser gezogen, damit die Damen sich Umziehen und direkt schwimmen konnten ohne den Strandgästen zu viel Haut zu zeigen. Früher haben sie nur etwa 100 Dollar gekostet, wer heute eine Berühmte Beach Box erwerben möchte muss mehrere hunderttausend Dollar ausgeben.
Meinen ersten Koala habe ich in einem kleinen Tierpark gesehen. Er wollte sich nicht Fotografieren lassen. Kängurus Füttern ist in vielen Tierparks möglich. Da habe ich aber viel bessere Erfahrungen mit als mir ein Tierpark bieten kann.
Die Pinguin Parade...
Der Naturpark auf Phillip Island beherbergt eine Pinguin Kolonie von c.a. 40.000 Pinguinen. Von den 18 Pinguin Arten lebt die einzige Art mit Blauen und Weißen Federn hier. Bei Sonnenaufgang Schwimmen die kleinen Pinguine raus ins Meer zum Fische fangen, dort können sie mehrere Wochen bleiben. Nach Sonnenuntergang kommen sie in großen Gruppen wieder zurück. Dieses Spektakel kann man sich Täglich ansehen. Zum Schutz der Tiere sind nach Sonnenuntergang keine Fotos oder Videos mehr erlaubt.
Pullover für Pinguine...
Die Pinguine auf Phillip Island werden bis zu 30cm groß. Gerettete Pinguine, die mit Öl in kontakt gekommen sind bekommen einen Pullover gestrickt, damit sie nicht ihre Federn putzen können. Denn durch den Schnabel aufgenommenes Öl kann Pinguine töten.
Ein ganzer Tag Bahnfahrt steht bevor...
Und schon ist meine Zeit in Melbourne vorbei. Demnächst arbeite ich als Au Pair. Meine nächste Station ist Adelaide, South Australia, Australien.











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