Liebe Grüße aus
YHA Hostel, Brisbane, Queensland, Australien
Stressige Jobsuche...
Am Freitag hatten die meisten aus unserer Gruppe schon einen Job, nur bei mir hat da mal wieder etwas nicht geklappt. Dementsprechend gestresst ging ich dann ins Wochenende. Mein einziges Angebot ist ein Fencing Job mitten im Outback für den ich mir neue Boots und Arbeitskleidung zulegen muss. Das alles kostet mich c.a 400 Dollar und die Reise noch mal weitere 200. Deswegen bin ich nicht mit dem "Brisbane Wheel" gefahren. Dafür gibt es aber viele andere schöne Ecken auch zu Fuß zu entdecken.
Australier lieben ihren Sport...
Der "Rainforest Walk" liegt direkt beim "Streets Beach" wo ich schon letztes Wochenende war. Diese Woche war dort ein Markt aufgebaut. Auf dem Weg dorthin sind uns viele hupende Autos begegnet. Am Abend gab es ein Rugby Spiel und auf den Straßen war schon am Morgen Partystimmung angesagt. Ganze Familien stiegen in ihre Autos um mitzufahren und die Fahnen ihrer Mannschaft zu schwenken. Zur gleichen Zeit liefen viele als Japanische Anime Charaktere verkleidet herum, denn genau an diesem Wochenende gab es auch eine Veranstaltung im Convention Center. Mit Anime kenne ich mich nicht auch aber hier und da habe ich auch einige Harry Potter und Star Wars Charaktere entdeckt.Mit nur einigen Schritten dem Stadtleben entfliehen...
Wer keinen eigenen Kräutergarten hat kann im "Epicurious Garden" Kräuter sammeln gehen. Neben vielen Kräutern habe ich auch Erdbeeren entdecken können. Zu dieser Jahreszeit muss man sich besonders vor "Swooping Magpies" in Acht nehmen. Zwischen Juli und November schlüpfen die Elsterküken, das heißt, dass die Eltern gerne alles angreifen was ihren Nestern zu nahe kommt. Überall wo Elstern Nester bauen sind Schilder aufgestellt auf denen Beschrieben ist wie man besonders sein Gesicht vor angreifenden Vögeln schützen kann. Bis jetzt habe ich das allerdings noch nicht erlebt.
Demnächst werde ich im Outback Zäune bauen. Das ist harte Arbeit. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang bei knapp 40°C, sechs Tage die Woche und das ganze für mindestens drei Monate. Erst muss ich noch die Probewoche überstehen. Ich freue mich schon richtig. Als Unterkunft gibt es sogar einen Container mit Klimaanlage, außerdem bekomme ich das Essen von meinem Arbeitgeber bezahlt. Weil fencing harte Arbeit ist wird es auch gut bezahlt. Wenn alles gut läuft habe ich nach den drei Monaten das Geld das ich für meine Reise ausgegeben habe mehrfach wieder zurück verdient. Außerdem qualifiziert mich dieser Job für das zweit Visum und wer einmal fencing gemacht hat wird auf jeder Farm mit offenen Armen empfangen. Meine nächste Station ist Winton, Queensland, Australien.




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