Endlich wieder Sonnenschein

 

Liebe Grüße aus

Darwin, Northern Territory, Australien

Endlich wieder Sonnenschein...

Weiter ging es mit dem Ghan. Wieder über Nacht von Alice Springs bis nach Darwin.


Ein bisschen Kultur...

Auf der Zugfahrt wird einem nicht langweilig. Wenn der Zug einen Zwischenstopp einlegt gibt es die Möglichkeit an verschiedenen Exkursionen teilzunehmen. In dem Ort Katherine habe ich mich für das Kulturzentrum entschieden. Hier habe ich gelernt wie man ein Känguru mit einem Speer jagt und wie man die typischen Bilder der Einheimischen Stämme malt. 

Vom Regenwetter in die Tropen...

Darwin hat ein tropisches Klima. Juli liegt mitten in der acht Monate langen Trockenzeit. Temperaturen liegen hier in der kühleren Jahreszeit zwischen 30 und 40 Grad. Hier im Northern Territory gibt es so viele Krokodile wie Einwohner. Die Regel hier lautet: gehe nie näher als fünf Meter an Gewässer heran.

So viele Krokodile...

Krokodile kann man hier überall finden. Ich habe eine Krokodil Bootstour gemacht und bis zu drei Meter lange Krokodile aus dem Wasser springen sehen. Krokodile können nicht wirklich springen. Sie schwimmen vertikal aus dem Wasser in die Luft. Dazu brauchen sie nur ihren Schwanz. Krokodile verlieren oft ihre Beine bei Kämpfen miteinander. Ein Bein zu verlieren heißt aber nicht den Kampf verloren zu haben. Hier geht es einzig und allein um Territorium.

Ein National Park so groß wie die Schweiz...

Etwas außerhalb von Darwin liegt der Kakadu National Park. Er ist so groß wie die Schweiz und ist Weltkulturerbe nicht nur für seine reiche Flora und Fauna sondern beherbergt auch viele geschützte Kulturelle Stätten einheimischer Stämme.



Beeindruckende Höhlenmalerei...

Im Kakadu National Park kann man eine Vielzahl an gut erhaltenen Höhlenmalereien entdecken. Die Küchenhöhle ist nur eine von vielen. Alle Malereien hier zeigen essbare Tiere und Pflanzen. Unteranderem verschiedene Schildkröten und Fischarten. Manche Tiere sind mit ihren Innereien gemalt. So wurde Kindern beigebracht welche Teile der Tiere essbar sind.

Das Krokodil das du siehst musst du am wenigsten fürchten...

Über diesen Strand bin ich oft spaziert. Mehrere Warnschilder bitten hier um Vorsicht nicht nur vor Krokodilen sondern auch vor Quallen. Ein beliebtes Sprichwort der Ranger hier besagt, dass man das Krokodil das man sieht am wenigsten sorgen muss, es sind die Zehn Krokodile die man nicht sieht vor denen man sich in Acht nehmen muss.

200 Termiten Arten...

Im Northern Territory gibt es um die 200 Termiten Arten. Die meisten sind aber nicht schädlich. Ganz im Gegenteil, sie sind der Grund für die reichhaltige Natur. Eine Termitenkönigin legt alle drei Minuten ihre Eier und kann bis zu sechzig Jahre leben. Diese Termitenhügel wachsen alle zehn Jahre um einen Meter. An der höhe der Hügel kann man das Alter der Termitenkolonie ausmachen. 

Schwimmen trotz Krokodile...

Manche dieser Wasserlöcher werden von Rangern regelmäßig überwacht. Sie entfernen die Krokodile und geben sie zum Schwimmen frei. Eine Tour in den Litchfield National Park verspricht Krokodilfreies schwimmen im Regenwald. Das ging gut bis wir am letzten Wasserloch angekommen sind. Am Morgen ist dort ein Krokodil gesichtet worden und das Wasserloch wurde geschlossen. Am Abend konnte man in den Nachrichten alles über einen Krokodilangriff erfahren. Da habe ich ja noch mal Glück gehabt.


Weiter geht die Reise...

Mit dem Flugzeug geht es weiter. Drei Stunden Flug liegen zwischen Darwin und meinem nächsten Ziel. Meine nächste Station ist Cairns, Queensland, Australien.

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